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Saison 14/15

SV Bautzen - SV 1922 Radibor 0:0

Erster Auswärtspunkt beim SV Bautzen seit 10 Jahren

Am vergangenen Samstag (09.05.15) reiste unser Team des SVR zum starken Sportverein aus Bautzen. Dieser Tag musste ein besonderer sein - anders kann man die vielen Ausfälle nicht erklären (das Spiel der zweiten musste ganz abgesagt werden, da sich da nur 4 unbeirrte fanden. Mit Hilfe derer gingen wir das schwere Auswärtsspiel an.
Der SVB nahm von Beginn an das Zepter in die Hand, biss sich aber an dem vierer Mittelfeld und fünfer Abwehrriegel die Zähne aus... und fing sich fast 3 Tore ein. Matej tauchte kurz nach Spielbeginn völlig unbedrängt im Sechzehner der Bautzner Sportkameraden und dann noch vor deren Schlussmann auf, welcher seinen, in die lange Ecke gemurmelten, Schuss noch fangen konnte. Kurze Zeit später römerte Morka eine Flanke freistehend direkt übers leere Tor und wiederum kurze Zeit später dachte des Schieracks Fabi voller Mitleid an die anrennenden Bautzner und köpfte, ebenfalls freistehend, übers Tor.
Wie beschrieben versuchte Bautzen mit allen Mitteln zum Abschluss zu kommen - doch die beiden Defensivketten machten den Raum eng und das was durchkam war eine sichere Beute des aufmerksamen Keepers, der mich mit gutem Stellungsspiel und wachem Rauslaufen doch überraschte (muss das intensive Warmmachen gewesen sein). In Halbzeit zwei das selbe Bild: Bautzen mit viel Ballbesitz und durchaus auch sehr gefährlichen Angriffen - doch das Glück des Tüchtigen war uns an jenem Tage hold - wenn der Robelmann im Tor geschlagen war, rettete der Bauermann auf der Linie. in der 60. Minute (so etwa) kam dann Ronny für Matej ins Spiel und leitete gleich die größte Chance der zweiten Hälfte für Radwor ein - leider wurde Schramma zu weit nach links abgedrängt, sodass sein Schuss eine leichte Beute des Schlussmanns wurde.

Alles in allem ein, nach taktischer und kämpferischer Meisterleistung, hart erkämpfter und deshalb auch verdienter Punkt.

Der SVR spielte mit:
Robel - Urban - Bauer, Henke, St. (C), Schierack, Zähr - Karwinski von Karwin, Schramm, Nuck, Mark - Wenke (60. Kubitz)

Nicht zum Einsatz kamen:
Methner, Kretschmar und Bischof

Kommende Woche ist Derbytime - unser SVR spielt im Kreissparkassen Sport- und Freizeitzentrum gegen die Nachbarn aus Großdubrau - Anstoß ist 15:00 Uhr

SV 1922 Radibor-   SV Blau-Weiß Neschwitz 4:1 (0:1)

Wichtiger Sieg

SV 1922 Radibor spielte mit: Robel – F. Schierack, Busch, Zähr, S. Henke, Schramm, Mark (84. C. Schierack),

Nagel, Karwinski, Schulze, T. Henke

In der Winterpause konnte sich die Fußballmannschaft des SV 1922 Radibor durch Zugang des Torhüters Fabian Robel vom SV „Sokol „Ralbitz /Horka  verstärken.

Andererseits aber wurden dem Team von Trainer Peter Böhmak wegen Nichterfüllung der geforderten Schiedsrichternorm drei Punkte abgezogen, so daß es sich bis auf sieben Punkte dem Tabellenletzten annäherte.

Klar, dass deswegen Trainer Böhmak in diesem „Sechs-Punkte-Spiel“ einen Siegvonseinen Schützlinge forderte, wenngleich man auch die Vorbereitung auf die zweite Halbserie alles andere, als optimal bezeichnen muß.

Diese junge Radiborer Mannschaft setzt sich hauptsächlich aus Studenten zusammen, die gerade jetzt im Januar /Februar schriftliche Prüfungen zu absolvieren haben.

Somit konnten Stammspieler an einigen Vorbereitungs- bzw. Testspielen nicht teilnehmen.

Besonders in der ersten Halbzeit der Begegnung war dies  augenscheinlich.

Dagegen trugen die Neschwitzer bereits zwei Punktspiele vor dieser Partie in Radibor aus.

 Ab Mitte der ersten Halbzeit boten sich den Gästen auch ihre ersten guten Torchancen.

Jeweils ein Latten- und Pfostentreffer aber verhinderte deren Führung. Das 0:1 für die „Blau-Weißen“ in der 31. Spielminute fiel, nachdem Schramm ein Fehler unterlaufen war.

Nach dem Seitenwechsel forderte der Trainer der einheimischen Spieler etwas mehr Bewegung sowie Präzision undKonzentration beim Zuspielen. An diese Anweisungen ihres Trainers hielten sich die Radiborer  und machten ihr Spiel schneller.

In der 68. Minute gelang Schulze der 1:1 Ausgleichstreffer.

Thomas Henke hatte ihn zuvor vor dem  Strafraum gut bedient.

Fünf Minuten später durfte sich der Vorbereiter dann auch noch selber in die Torschützenliste eintragen.

Sein Freistoß aus ca.30 Metern schlug  zum 2:1 im Langen Eck ein, ohne dass  Flugbahn bzw- Richtung des Leders durch irgendeinen Spieler im Strafraum beeinflusst wurde.

Nach einem von Karwinski getretenen Eckstoßerhöht Nagel per Kopfball zum 3:1 und nur drei Minuten später schließt Schulze einen gut ausgespielten Kontererfolgreich zum 4:1- Endstand ab.

Durch eine hundertprozentige Leistungssteigerung im zweiten Durchgang haben die Radiborer dieses

Treffen verdient gewonnen und konnten somit gut in die zweite Halbserie starten.

Am kommenden Sonntag wird der Tabellenletzte aus Baruth erwartet. Auch diese Partie wird zum so genannten „Sechs-Punkte-Spiel“ deklariert.

Die Originalberichterstattung wurde verfasst in Sorbischer Sprache (Autor : Fabian Robel)   und veröffentlicht in der Sorbischen Tageszeitung „Serbske Nowiny“ am Donnerstag, den 26.02.2015 auf Seite 3.

Deutsche Fassung, keine wort-wörtliche Übersetzung!: Hubert Kahle

Serbke Nowiny 26. Februar 2015

SV1922 Radibor- TSV 1859 Wehrsdorf 0:1 (0:0)

Autor des Originalspielberichtes in sorbischer Sprache: Peter Sćapan (Camina) für die sorbische Tageszeitung

 SERBSKE NOWINY dort veröffentlicht am Montag, den 17. November 2014, auf Seite3

 deutsche Fassung:Hubert Kahle.

Diesmal fehlte es an Begeisterung.

Aufstellung der Gastgeber: Wünderlich- Busch, Zähr, F. Schierack, Bauer (77. Nagel), Paschke (60.S. Henke), Nuck, Mark, von Karwin (68. T. Henke), Schulze, Wiener

Am Kirmessonntag empfingen die Radiborer  Fußballer die Spieler aus Wehrsdorf, wobei die Aussichten auf einen Heimsieg nicht die besten waren, da die Gastgeber ihre letzten fünf „Kirmespartien“ jeweils nicht gewinnen konnten.

Erst nach einer viertel Stunde fanden die Radiborer ihr bzw. ins Spiel.

Besonders hervorzuheben:

Der überall präsente, immer anspielbereite von Karwin, der  die Räume gut besetzen und  Wiener sowie Schulze mit guten Vorlagen bedienen konnte. In der 23. Minute dann eine Schlüsselszene der Partie.

Nach  Ecke feuert Paschke den Ball gegen rechten Pfosten, im zweiten Versuch dann Bauer gegen den linken. (23).

Eine Minute später verfehlt Nuck mit seinem  Fernschuss das gegnerische Gehäuse nur knapp.

Spätestens jetzt dürfte den Gastgebern klar sein, wie die Wehrsdorfer zu bezwingen sind, nämlich durch schnelles, präzises Direktspiel.

So dominierten sie zwar jetzt die Begegnung, aber die entscheidend-letzte Konsequenz fehlte noch.

Für die Zuschauer war es somit nur noch eine Frage der Zeit, bis der erste Torjubel erklingen sollte…

In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Die Gäste zogen sich jetzt komplett zurück und konnten Angriffe nur noch mit weit- und hochgeschlagenen Bällen abwehren. Einer von diesen führte zu einem Freistoß. Klar,

bei derartigen Standardsituationen will natürlich jede Mannschaft  Gefährlichkeit ausstrahlen.

Der in den Strafraum getretene Freistoß führte durch einen ungehindert vollendeten Kopfball eines Stürmers zur 1:0- Führung für die Gäste. (76).

Damit war auch schon die nächste „Kirmesniederlage“ für die Radiborer besiegelt.

Trainer Peter Böhmak (Radibor) resümiert die Partie:“ Es verwundert schon. Gegen vermeintlich starke Teams können wir punkten, spielen aber zu Hause gegen den Tabellenletzten ohne Begeisterung.

.Obwohl wir die Partie weitestgehend dominierten,  vermisste ich am heutigen Nachmittag die letzte Konsequenz vor dem gegnerischen Tor.“

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SV 1896 Großdubrau - SV 1922 Radibor 1:4 (1:1)

Autor des Originalspielberichtes in sorbischer Sprache: Peter Sćapan(Camina) für die sorbische Tageszeitung

 

Veröffentlicht in der sorbischen Tageszeitung Serbske Nowiny am Montag, den 10. November 2014, Seite3 ,deutsche Fassung(keine wort-wörtliche  Übersetzung!):Hubert Kahle.

 

Starke zweite Halbzeit spielentscheidend.

 

Aufstellung Gastmannschaft: Wünderlich- Busch, F. Schierack, Zähr,, Bauer, Nuck, von Karwin, Paschke(90. Sćapan),Mark(90.C. Schierack, Nagel (90. Michalz), Schulze

Vor dem Derby appellierte Trainer Peter Böhmak an seine Schützlinge, sich auf ihre Tugenden und Fähigkeiten zu verlassen, nutzen und nach Möglichkeit mit präzisem Kurzpaß spiel den robusten Großdubrauern entgegen zu wirken.

Zu Beginn der Partie  tauchten die Gastgeber besonders durch Freistöße nahe  des Radiborer Tores auf.

Einer dieser Standards schlug ohne Gegen-  bzw. (gegnerische) Berührung in Wünderlichs Gehäuse ein.

Einige Meter hinter der Mittellinie wurde der Ball in den Strafraum der Gäste geflankt, wo ihn Schierack nur  leicht touchierte und die Gastgeber  zum ersten Mal jubelten. (15.).Es folgten weitere Standardsituationen für die Großdubrauer- alle jedoch aus größerer Entfernung, so dass die Gästedefensive nicht all zu stark gefordert wurde.

Dann aber unterlief den Gastgebern in der 26.Minute ein Fehler, als ein Verteidiger den Ball an Schulze förmlich „verschenkte“, der danach kaltblütig zum Ausgleich einnetzte.

Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Radibor sogar die Chance, in Führung zu gehen.

Nachdem er sich im Fünf-Meter-Raum geschickt von seinem Gegenspieler lösen konnte, scheitert aber Schulze nach Nagels Zuspiel freistehend  am gegnerischen Schlussmann

Dir zweite Halbzeit begann gleich mit einem Tor für die Gäste:

Schulze setzt sich auf dem linken Flügel durch.

Im Strafraum bedient er Nagel, der danach die 1:2 Führung erzielt (50.).

Während des weiteren Spielverlaufs häuften sich Foulspiele, so dass der Schiedsrichter die Partie mehrmals unterbrechen musste.

Kompaktheit und robuste Spielweise der Großdubrauer, auf welche Trainer Peter Böhmak bereits vor Anpfiff hingewiesen hatte, wurden jetzt sichtbar. Zum 1:3 „tänzelte“ Schulze mit hervorragendem Solo über den linken Flügel. Vorbei an allen  gegnerischen Spielern konnte er das runde Leder erneut problemlos versenken. (78.).

 Den Schlusspunktsetzte ebenfalls Schulze.

Die Konzentration der Gastgeber auf das Spiel hatte merklich nachgelassen.

Nach erneutem Ballgewinn folgte ein weiteres herrliches Solo  Schulzes, welches er mit dem Trefferzum 1:4 abschloss (89.).

Nico Busch, Kapitän der Radiborer , nach dem Spiel:“ In der zweiten Halbzeit haben wir die Partie dominiert und verdient gewonnen. Es war eine ausgezeichnete Leistung der gesamten Mannschaft, auf welcher wir in den kommenden Spielen aufbauen können“.



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